Omnichannel Programme konkurrieren meist mit anderen Prioritäten, begrenzten Ressourcen und bestehenden Systementscheidungen. Die beschriebenen Leistungen sind deshalb so strukturiert, dass sie sich in laufende Vorhaben einfügen, klare Artefakte liefern und ohne weitreichende Vorfestlegungen starten können. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf, bleibt aber in sich abgeschlossen.
Leistungen im Überblick
Journeys
Omnichannel wird als Kette konkreter Kundenszenarien beschrieben, nicht als Sammlung von Kanälen. Journeys bilden den Rahmen für Entscheidungen in Strategie, Design, Betrieb und Technik.
Bausteine
Leistungen sind in Bausteine gegliedert, die Diagnose, Pilotierung und Rollout abdecken und sich an bestehende Programme anlehnen lassen, ohne diese zu duplizieren.
Abwägung
Wiederholbarkeit
Die Arbeitsweise ist darauf ausgelegt, wiederholt angewendet zu werden, damit weitere Journeys nach demselben Muster gestaltet und betrieben werden können.
Kernbausteine für Omnichannel Experience Design
Omnichannel Strategie und Journey-Architektur
Die Omnichannel Strategie und Journey-Architektur bildet den Rahmen, in dem Kanäle, Produkte und Services aus Sicht konkreter Kundenszenarien geordnet werden. Statt allgemeiner Visionen entstehen klare Prioritäten: Welche Journeys stehen im Vordergrund, welche Rollen sind beteiligt und welche Datenflüsse werden benötigt. Ergebnisse sind strukturierte Journeymaps, Entscheidungsregeln und ein abgestimmter Fokus, der als Grundlage für weitere Initiativen dient, ohne bereits konkrete Lösungen vorwegzunehmen.
Customer Journey und Service Design
Im Customer Journey Design werden priorisierte Szenarien detailliert ausgearbeitet. Interaktionen, Dialoge und Statusinformationen über Filiale, Servicecenter und digitale Kanäle hinweg werden so gestaltet, dass Kundensicht, betriebliche Abläufe und regulatorische Anforderungen in einem konsistenten Ablauf zusammenfinden. Service Blueprints verbinden sichtbare Touchpoints mit internen Schritten, Verantwortlichkeiten und benötigten Informationen.
UX und UI für vernetzte Touchpoints
UX und UI Design konzentrieren sich auf die konkreten Oberflächen, die Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende entlang der Journeys nutzen. Statt isolierter Screens entstehen Interface-Konzepte, die Rollen, Kontexte und Übergaben berücksichtigen. Prototypen werden mit ausgewählten Nutzern getestet, um Verständlichkeit, Aufwand und Fehleranfälligkeit zu prüfen, bevor Implementierungen beginnen.
Service Design und Prozessarchitektur
Analytics und kontinuierliche Optimierung
Analytics und Optimierung richten den Blick auf Kennzahlen pro Journeyschritt. Kontaktvolumen, Bearbeitungszeiten, Abbrüche oder Medienbrüche werden so strukturiert, dass sie als Arbeitsinstrument dienen, nicht nur als Bericht. Hypothesen zu Verbesserungen werden mit Daten unterlegt, und Effekte von Anpassungen lassen sich über die Zeit nachvollziehen, ohne feste Resultate zu versprechen.
Change Enablement und Verankerung
Change Enablement und organisatorische Verankerung sorgen dafür, dass Omnichannel nicht als einmaliges Projekt endet. Rollen für Journey-Verantwortliche, Gremienstrukturen, Entscheidungswege und Dokumentationsstandards werden definiert, damit weitere Journeys nach demselben Muster gestaltet werden können. So entsteht ein wiederholbarer Rahmen, der zukünftige Initiativen bündelt und entlastet.
Wie Projekte strukturiert ablaufen
Klarer Projektauftrag mit fokussierten Journeys
Strukturierte Bestandsaufnahme von Kanälen und Systemen
Erarbeitung von Zielbildern, Blueprints und Kennzahlen
Pilotierung ausgewählter Journeys unter Realbedingungen
Überführung in Betrieb, Governance und Roadmap
Warum ein integrierter Omnichannel Ansatz
Viele Angebote im Markt adressieren einzelne Fragmente von Omnichannel, etwa Kampagnen in einem Kanal, Interface-Redesigns oder isolierte Prozessoptimierungen. Fenoristavia bündelt diese Perspektiven in einem Rahmen, der Journeys, Organisation und Technologie gemeinsam betrachtet und dadurch für Vorstände, Fachbereiche, IT und Betrieb zugleich lesbar bleibt.
| Arbeitsweise und Leistungsumfang | Fenoristavia | Kanalagentur Fokus | Einzelprojekt Beratung | Journey-Features | Koordinierte Omnichannel Journeys | Journey-Messung | Integrierte Journeysteuerung | Organisationsverankerung | Nachhaltiger Transformationsrahmen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausrichtung der Arbeit an konkreten Kundensituationen statt nur an Kanälen oder Abteilungen | Journeys | Kampagne | Einzelprojekt | ||||||
| Tiefe der Journey-Architektur mit Rollen, Übergaben und Datenflüssen über alle Touchpoints | Strukturiert | Visuell | Konzept | ||||||
| Verbindung von UX, Service Design und Prozesssicht in einem konsistenten Blueprint | Vernetzt | UI Fokus | Workshops | ||||||
| Verknüpfung von Messgrößen, Governance und technischer Integration für den laufenden Betrieb | Betriebsnah | Reporting | Pilot |
Ausgangspunkt für strukturierte Omnichannel Programme
Omnichannel Diagnose
Die Omnichannel Diagnose dient als kompaktes Einstiegsformat, in dem zwei bis drei zentrale Kundenszenarien detailliert beschrieben und mit bestehenden Kanälen, Prozessen und Systemen abgeglichen werden. Statt umfangreicher Präsentationen entsteht ein nüchternes Bild der aktuellen Journeys, inklusive sichtbarer Bruchstellen, Doppelarbeiten und unklarer Zuständigkeiten. Interviews mit ausgewählten Stakeholdern, Auswertungen vorhandener Berichte und eine strukturierte Dokumentation in Journeymaps und Service Skizzen bilden die Grundlage. Ergebnis ist eine priorisierte Liste von Handlungsfeldern, ein erster Kennzahlenrahmen pro Journeyschritt und ein Vorschlag, wie ein Pilot oder ein fokussiertes Folgeprojekt zugeschnitten werden kann, ohne die Organisation zu überfordern.
Begrenzte Erprobung unter Realbedingungen
Pilot und schrittweiser Ausbau
In drei Schritten zur passenden Zusammenarbeit
Statt mit umfangreichen Zielbildern zu starten, lässt sich in wenigen Schritten klären, welches Format zu Ausgangslage, Ressourcen und Erwartungen passt und welche Journeys zuerst bearbeitet werden sollten.
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Bestehende Sicht zusammentragen
Im ersten Schritt werden vorhandene Unterlagen, Berichte und Skizzen gesammelt, um ein gemeinsames Bild der aktuellen Kundensituationen, Kanäle und Systeme zu erhalten. So entsteht ein Ausgangspunkt für gezielte Fragen im Gespräch.Etwa drei Tage -
Fokus und Rahmen schärfen
Anschließend wird geklärt, welche Journeys kurzfristig im Fokus stehen sollen und welche Einschränkungen durch Organisation, Systeme oder Regulierung bereits gesetzt sind. Daraus ergibt sich ein realistischer Rahmen für eine erste Zusammenarbeit.
Rund eine Woche -
Format für Einstieg wählen
Zum Abschluss werden mögliche Formate skizziert, etwa eine kompakte Diagnose, ein fokussierter Pilot oder die Begleitung eines bestehenden Programms. Auf dieser Basis kann intern über Umfang und Zeitpunkt entschieden werden.
Einige Tage